📄 Zeitsynchronisation unter Windows

Über das Network Time Protocol (NTP) können sich Rechner über das Internet mit Timeservern synchronisieren, um stets Uhrzeit und Datum korrekt zu halten. Diese Anleitung beschreibt die Konfiguration der Zeitsynchronisation mit dem Time-Service der Freien Universität Berlin unter Microsoft Windows.

Das Network Time Protocol (NTP)

NTP ist ein Verfahren, um die Systemzeit mit hoher Genauigkeit über das Internet oder ein lokales Netzwerk zwischen verschiedenen Rechnern zu synchronisieren. Zur Synchronisation stehen dabei Timeserver zur Verfügung, die als Referenzzeit die Universalzeit (UTC) verwenden, die sie von exakten Zeitgebern wie Atomuhren beziehen. Die UTC wird an die Clients übermittelt, die sich dann unter der Beachtung von Sommer- bzw. Winterzeit um die korrekte Umsetzung in die lokale Zeitzone kümmern müssen. Die zentralen Timeserver der Freien Universität Berlin haben folgende Namen:

Synchronisation mit Windows

Beachten Sie bitte: Für das Synchronisieren benötigen Sie eine funktionierende Internetverbindung. Windows installiert standardmäßig einen NTP-Client, den Sie über die Systemsteuerung konfigurieren können. Sie finden ihn unter Systemsteuerung » Datum und Uhrzeit » Internetzeit.

Windows: Datum und Uhrzeit

Dort geben Sie time.fu-berlin.de in den Einstellungen als Server an und aktivieren das Synchronisieren.

Windows: Internetzeit

Damit wird die Zeit einmal in der Woche mit dem Timeserver der Freien Universität Berlin synchronisiert.

Finetuning

Eine Woche kann ein recht großes Intervall für eine sinnvolle Zeitsynchronisation sein. Leider bietet Windows keine einfachere Möglichkeit, das Synchronisationsintervall zu verkürzen, als das direkte Editieren der Registry. Abgesehen davon muss ab Windows 7 der dazu erforderliche Dienst erst so konfiguriert werden, dass er beim Booten automatisch mit dem System gestartet wird.

Die folgende Anleitung ist Anwendern zu empfehlen, die sich ein wenig mit dem System (bzw. der Registry) auskennen: